Weitere Regenkilometer für Pirelli

Die Intermediatereifen

kamen am Freitag in Silverstone ausgiebig zum Einsatz

Lange musste Pirelli darauf warten, dass die eigenen Intermediate- und Regenreifen einem richtigen Test unterzogen wurden. In Kanada gab es einen ersten Kontakt außerhalb der Testfahrten, in Silverstone konnten die Teams die Eindrücke der Reifen für nasse Strecken nun vertiefen. Am Freitag vor dem Grossen Preis von Grossbritannien war es nie wirklich trocken.

"Die Wetterbedingungen heute führten sicher dazu, dass der heutige Tag etwas wenig aussagekräftig war, aber wir haben wieder einmal gezeigt, wie vielseitig und breit einsetzbar besonders der Intermediatereifen ist", freut sich Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery. "Die Teams konnten unterdessen weiter an ihren Regensetups feilen. Eines der Hauptziele heute war es, den Punkt herauszufinden, an dem sich der Wechsel von Regen- auf Intermediatereifen lohnen würde", fährt er fort. "Wir haben da viele nützliche Informationen bekommen. Auch wenn der Regen zum Teil fruchtbar war, so tat das dem Enthusiasmus der britischen Fans keinen Abbruch, die in großen Scharen anreisten."

Das Wetter kann auch weiter eine bedeutende Rolle in Silverstone spielen. Vor allem für das Qualifying wäre hier zusätzliche Spannung garantiert. "Die Situation heute macht das Qualifying morgen noch mehr unvorhersagbar", so Hembery. "Die Arbeiten während des dritten Trainings werden damit besonders entscheidend sein."

8.7.2011